Sicher online unterwegs: Das richtige Verhalten in sozialen Netzwerken

Das richtige Verhalten in sozialen Netzwerken: Tipps & Tricks

Online lauern einige Gefahren, das ist uns allen klar. Wir wissen: Wenn wir uns umsichtig verhalten, können wir uns vor den allermeisten dieser Gefahren relativ gut schützen. Nur, Hand aufs Herz: Was genau heißt denn nun „umsichtiges Verhalten“?

Damit wir alle darunter nicht nur eine bloße Floskel verstehen, wollen wir uns heute einem brisanten Thema zuwenden: dem richtigen Verhalten in sozialen Netzwerken

 

Verhalten in sozialen Netzwerken

Nehmen wir einmal an, Sie möchten sich ein Profil auf einem sozialen Netzwerk – etwa Facebook – anlegen. Sie werden bei der Registrierung merken, dass dieses Netzwerk eine ganze Menge Informationen über Sie haben möchte, bevor Sie überhaupt richtig loslegen können. An dieser Stelle ist zu unterscheiden, welche Informationen Sie

  1.  dem Betreiber des Netzwerks während der Registrierung zur Verfügung stellen und die nicht auf Ihrem späteren Profil auftauchen und
  2.  auf Ihrem eigentlichen Profil den anderen Nutzern zugänglich machen.

 

Achtung vor „falschen Freunden“

Während der Registrierung werden Sie nicht umhin kommen, Dinge wie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Sie können aber sehr wohl entscheiden, was Sie auf Ihrem Profil zeigen und wer überhaupt Zugang zu selbigem bekommt. Zum Beispiel sollten Sie auf jeden Fall einstellen, dass nur Ihre Freunde, also Ihre Kontakte Ihr Profil in Gänze sehen können. Denn: Auch auf Facebook können Menschen unterwegs sein, die Ihnen Böses wollen. Dabei geht es nicht darum, Ihr Gerät mit Viren zu infizieren, sondern um einen sehr viel klassischeren Weg.

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten bei Facebook eine so genannte Freundschaftsanfrage von jemandem, den Sie nicht kennen. Diese nehmen Sie an, damit hat die betreffende Person hinter dem Profil Zugang auf Ihr Profil, kann also sehen, was Sie dort über sich preisgeben.

Das richtige Verhalten in sozialen Netzwerken

Einige Wochen später fahren Sie in den Urlaub und posten ein Foto vom Sonnenuntergang über der Hafenpromenade. Dazu schreiben Sie etwas wie „Herrliche Sommernacht in Barcelona, wir haben einen tollen Urlaub!“ Damit geben Sie Kriminellen jedes Mittel in die Hand, bei Ihnen einzubrechen. Sie teilen mit Ihrem Post all Ihren Freunden mit, dass Sie sich gerade im Urlaub befinden. Damit eben auch jener im wahren Leben unbekannten Person, deren Freundschaftsanfrage Sie einige Wochen zuvor bestätigt haben. Wenn sich hierhinter nun jemand mit bösen Absicht verbirgt, weiß derjenige, dass Sie momentan nicht zu Hause sind.

 

Der richtige Verhalten in sozialen Netzwerken

Soweit ein abschreckendes Beispiel. Was sollten Sie also tun? Es spricht nichts dagegen, wenn Sie auf Facebook aktiv sein möchten. Nur gilt auch hier: Ein vorsichtiger Umgang mit dem Internet ist das sprichwörtliche A und O! Wie oben bereits angedeutet, sollten Sie tunlichst Ihre Privatsphäre auf sozialen Netzwerken schützen. Dazu gehören die folgenden Punkte:

  1. Stellen Sie Ihr Profil so ein, dass nur Ihre Freunde Zugriff darauf erhalten.
  2. Nehmen Sie nur Freundschaftsanfragen von Menschen an, die Sie aus dem „richtigen“ Leben kennen.
  3. Geben Sie auf gar keinen Fall öffentlich Ihre Privatanschrift oder Ihre E-Mail-Adresse an.
  4. Wenn Sie eine Nachricht von jemanden erhalten, den Sie nicht kennen, und der Sie zur Preisgabe entsprechender Daten auffordert, antworten Sie nicht auf die Nachricht und melden Sie den Benutzer dem Betreiber des Netzwerks.
  5. Geben Sie darauf Acht, was Sie posten! Unser Beispiel mit dem Urlaubsfoto zeigt, welche Informationen sich hinter harmlosen Postings verstecken können.

 

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